Forschungsprojekt
Kommunikatives Handeln und seine Medialitäten

Sobald man kommuniziert, manifestieren sich Sprache und andere Zeichen in irgendeiner Form. Das kann mündlich oder schriftlich sein, in Bildern und natürlich digital oder analog. Egal wie man kommuniziert, Kommunikation muss eine Form finden.

Ist es aber dasselbe, ob man z.B. Entscheidungs- und Planungshandeln mündlich und in Kopräsenz, also gemeinsamer Anwesenheit der Beteiligten, oder schriftlich z.B. per Email durchführt? Intuitiv würde man vermutlich sagen: irgendwie schon, irgendwie nicht.  Das interessiert mich wissenschaftlich. Welchen Einfluss hat es auf die Handlungskomplexe, in welchen Medialitäten sie durchgeführt werden? Was sind also Eigenschaften des Medialen, die das Handeln mitbedingen? Und welche Medialität untersützt oder behindert das jeweilige sprachliche Handeln?

Publikationen zum Thema (Auswahl):

Pick, Ina (ersch. 2020): Der Einfluss der Medialität auf die Fallkonstitution in Patientenakten. Implikationen für die Aus- und Weiterbildung sozial-medizinischen Fachpersonals. In: Sprache im Beruf 2/2020, Themenheft Gesundheitskommunikation.

Pick, Ina (ersch. 2020.): Patientenplanung und -dokumentation: schriftlich, mündlich, analog, digital. Methodische Zugänge zur Interdependenz von kommunikativem Handeln und Medialität. In: Tienken, Susanne/Hauser, Stefan/Lenk, Hartmut/Luginbühl, Martin (Hrsg.): Methoden kontrastiver Medienlinguistik. Bern: Lang.