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Für
sprachwissenschaftliche Untersuchungen werden zunächst echte
(authentische, nicht-inszenierte) Gespräche aufgenommen und in
Form eines Transkripts nach linguistischen
Konventionen detailliert verschriftet.
Damit wird eine empirische Analysegrundlage
gewonnen, die es ermöglicht, die Gespräche
zu „zoomen"
und sie somit der systematischen Analyse
überhaupt erst zugänglich machen zu können.
Die Untersuchung bedient sich theoretisch und methodisch der Verfahren
der funktionalpragmatischen Diskursanalyse und der linguistischen
Gesprächsforschung. Sie möchte neben der Analyse des
sprachlichen Handelns der Beteiligten auch institutionelle
Besonderheiten bei der Interpretation mit einbeziehen.
Ziel ist es nicht, wissenschaftliche
Konstrukte zu entwickeln, sondern die sprachlichem Handeln
inhärenten
Strukturen rekonstruktiv aufzudecken, ihre Systematik herauszuarbeiten
und bewusst zu machen.
Die Analyse lässt sich daher auf das konkrete Material ein und
leitet aus dem tatsächlich stattfindenden sprachlichen Handeln
Fragestellungen und Kategorien ab. Diese werden in einem zyklischen und
stetig
reflektierenden Prozess wiederum auf ihre Anwendbarkeit auf
das
Material überprüft.
So wird ein Zugang geschaffen, der das tatsächliche
sprachliche
Handeln im anwaltlichen
Mandantengespräch beschreibt. Auf dieser Basis können
dann
praxisnahe Vorschläge zur Optimierung von
Mandantengesprächen entwickelt werden. |
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